24. Jänner 2016: Online!
Nach neun Monaten Vorbereitung, in denen sämtliche für die Datenbank vorgesehenen Angaben der 4.700 Manuskripte erfasst wurden - und immer immer aufs Neue ergänzt und korrigiert, bis wir die meisten Fehler gefunden und die meisten Lücken ergänzt hatten. Noch finden Sie hier 12.000 leere oder nur spärlich mit Informationen gespickte Seiten. Aber mit jedem Tag wächst die Datenbank, und wir hoffen, bald die ersten Paten und weitere Sponsoren begrüßen zu können: Ohne die Starthilfe der RD FOUNDATION VIENNA Gemeinnützige Privatstiftung hätten wie dieses Projekt nicht in Angriff nehmen können.

17. Februar 2016:
Noch vor dem ersten abgeschlossenen Monat im Zuge der Datenbank-Arbeit wird hiermit der erste kleine Zwischenstand präsentiert. Es wurden zu allen Personen, die auffindbar waren, die Geburts- und / oder Sterbedaten und Orte angefügt. Nahezu zur selben Zeit wurde damit begonnen, Kurzbiographien und Zusatzmaterial (wie Fotos, Zeitungsausrissee und Texte) beizufügen. Als Musterbeispiel sei hier Hans Nüchtern genannt. Heute wurde auch damit begonnen, erste Inhaltsangaben zu den Werken selbst anzulegen, und dazu ist weiters zu sagen, dass wir uns bemühen, urheberrechtsfreie Werke als Leseproben online zu stellen. Als Beispiel hierfür sei das "Weihnachtsspiel in Obersteiermark" genannt.
 
10. März 2016:
Viele "Baustellen" werden im Aufbau der Datenbank gleichzeitig betreut, und damit man auch eine andere Art von Neuigkeiten erfährt, werden hier kleinere Erfolge präsentiert. Einige zeigen, wie sehr einem die moderne Vernetzung über das Internet hilft, Kontakte zu "Schauspielern" der Gegenwart zu finden. So fand man nicht nur einen ehemaligen ORF-Mitarbeiter, jetzt als Schauspieler an einem kleineren Theater tätig, sondern auch einen Schauspieler, der in diesem Metier Fuß fassen konnte, nachdem er als Kind Sprechrollen inne hatte. Des weiteren überraschte ein Architekt, der gemeinsam mit seiner Schwester in einem Stück sprach und jetzt in den USA an einer Universität tätig ist.
 
03. April 2016:
Der Österreichische Versuchssenderverband, kurz Ö.V.S.V., feierte kürzlich sein 90-Jahr Jubiläum und wir zeigen deshalb, dass der Amateurfunk allgegenwärtig ist und es internationale Autoren, heimische Autoren, aber auch Paten, letztere passend zum Stück Funker Andre, gibt, die Funker waren und sind.
 
02. Mai 2016:
Wir hatten in letzter Zeit einen traurigen Jahrestag, nämlich dreißig Jahre Atomkatastrophe Tschernobyl, befinden uns mitten im österreichischen Bundespräsidenten- und im US-amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf, zudem war gestern der Tag der Arbeit, und man freut sich in Österreich auf die EM in Frankreich. Viele sehr unterschiedliche Themen, doch man findet in unserer Datenbank zu jedem Thema ein passendes Manuskript. So berichtete die "Russische Stunde" über die Gefahren von Atomenergie. Wenn es Bundespräsidenten-Besuche gibt oder eine mögliche Präsidentin der USA zu Besuch kommt, darf man sich fragen, ob die Frau Präsidentin bleibt. Am 1. Mai denkt nur manch einer, dass die Arbeit süß ist, obwohl sie es sein kann und das Fußball für manch einen eine höhere Spiritualität aufweist, kann man nicht leugnen.
 
07. Juli 2016:
Unsere Datenbank nimmt weiter Gestalt an, und dabei zeigen sich Parallelen zu heutigen "Artikeln". Wer kennt sie nicht: Die "Erkennen Sie den Star?" oder "Was wurde aus unseren Kinderstars von damals?"? Auch das könnte man mit dem Scriptdepartment-Projekt machen. Also: Was wurde aus "unseren" Scriptdepartment-Kinderstars? Als Beispiel seien Isolde Kasper und Senta Stillmark genannt.

06. Juni 2016:
Das Projekt Scriptdepartment hat seinen ersten medialen Auftritt: nämlich im "Statement" in der Ausgabe Juli / August 2016.

10. August 2016:
Im Zuge der fortlaufenden Digitalisierungsarbeiten der Periodika, so zum Beispiel der Wochenzeitschrift Radio Wien, taucht so manch ein Artikel zur Radiobühne auf. Wie etwa ein Artikel aus der Ausgabe vom 1. Juni 1946, der auch auf Bildern zeigt, warum unsere Manuskripte den Quellenfundus darstellen, denn die Wachsplatten überdauerten nur wenige Abspielungen. Die Manuskripte hingegen Jahrzehnte.

17. August 2016:
Es vergeht kein Tag, an dem nicht auch etwas für das Projekt Scriptdepartment getan wird, und das auch schon Jahrzehnte, bevor es überhaupt ins Leben gerufen wurde. So sind zwei wichtige Hilfsquellen zum Nachrecherchieren von Spieldaten und Mitwirkenden neben den unzähligen Programmzeitschriften der jeweiligen Jahrzehnte die Dissertation "Das Deutsche Hörspiel" von Richard Thieberger aus dem Jahre 1935, sowie die Dissertation "Programmmgestaltung und Regie des Hörspiels bei Radio Wien in den Jahren 1924-1959" von Ewald G. Binder von 1960. Beide Dissertationen sind bei uns im Archiv einsehbar und volltexterfasst und durchrecherchierbar.

27. September 2016:
Ab heute wird ein zweiter Teilbestand der Manuskriptsammlung in Angriff genommen. Dieser umfasst die recht überschaubaren Bestände der "Wer ist der Täter?"-Manuskripte aber auch Tonaufzeichnungen des Dokufunk-Archivs und wird ein wichtiger Teil der Datenbank werden. Denn es ist das Wenige, was von einer Sendung erhalten blieb, welche nahezu zwanzig Jahre lang im österreichischen Radio lief.
 
27. Oktober 2016:
Das Projekt Scriptdepartment hat einen Tag nach dem Nationalfeiertag seinen zweiten Auftritt in den Printmedien: nämlich im "Standard" Ausgabe vom 27.10.2016, sowohl in der kostenlosen Variante, wie auch in der Kaufversion, sowie auf der Homepage selbiger Zeitung. Unser Dank gilt hierfür Johanna Ruzicka!
 
24. Dezember 2016:
Es stehen Feiertage vor der Türe und auch das Neue Jahr klopft an. Beides Ereignisse für welche es auch Funde in unserem Bestand gibt. So etwa eine moderne Geschichte von Peter Turrini, die von zwei Pensionisten handelt, die sich um die Weihnachtszeit die Pension mit Nebenjobs aufbessern, aber auch eine alte Sendung, nach Charles Dickens. Aber auch zum Jahreswechsel gibt es Sendungen. Traurige Jahresrückblicke auf die Verstorbenen, aber auch auf Briefen basierende kurze Spiele a la´ "Wir fahren in das neue Jahr". Deshalb wünscht das Team vom DokuFunk-Archiv frohe Festtage und Prosit Neujahr!
 
18. Jänner 2017:
Das Team vom DokuFunk-Archiv hofft, dass der Start in das neue Jahr gut funktioniert hat und findet, es ist Zeit auch kleine Kunstwerke aus den Skripten zu zeigen. So ein Kugelschreiber-Portrait aus den 1960er Jahren, eine Zeichnung aus einem Tontechnik-Skript, das durchaus ein Mantra des Technikers sein könnte, eine Zeichnung eines älteren grantigen Mannes, sowie ein Seitenprofil einer jungen Dame. So unterschiedlich unsere Skripte sind, so sind es auch die Zeichnungen.

22. März 2017
Nun ist es wieder soweit. Man liest von Scriptdepartment und zwar auch in einem Printmedium: nämlich im "Kurier". Nicht nur in der heutigen Printausgabe sondern auch auf der Homepage vom Kurier. Unser Dank gilt hierfür Herrn Georg Leyrer!
 
06. April 2017
Genau vor 90 Jahre berichtete "Die Bühne" in der Ausgabe 142, S.13-14 über "Kulissen-Geheimnisse der Radiobühne". Informativ und mit spannenden Bildern versehen, wollen wir Ihnen diese Geheimnisse nicht vorenthalten.

19. April 2017
Die Osterfeiertage waren und passend dazu eine passende Verlinkung eines unserer Märchenspiele von Inge Maria Grimm. Zudem gibt es einen neuen Artikel über unser Projekt, und zwar im Periodika "Der österreichische Journalist #04-05/2017". Der Dank hierfür gilt  Engelbert Washietl.

01. Juni 2017
Passend zu Pfingsten, welches bevorsteht, weisen wir wieder auf eines unserer Stücke hin, welches welch Zufall, an unserem heurigen Pfingstmontag-Tag, genau vor 68 Jahren aufgeführt wurde. Es entstammte der beliebten Sendereihe für die jungen Hörer, "Der Jörgl, der Seppl und der Poldi". Und für eine angenehme Überrasschung sorgte eine Notiz auf einem Manuskript des Reichssenders, welche sich auf ein darunterliegendes Blatt durchdrückte und man liest, auf Grund der besseren Lesbarkeit mit invertierten Farben: "Wurde auf Wachs geschnitten".

16. Juni 2017
Und wieder ein Artikel über unser Projekt und diesmal im Ö1-eigenen Magazin "Gehört". Zudem eine eigene Leporello-Sendung, welche man bei uns vor Ort im Archiv anhören kann!

28. Juni 2017
Das DokuFunk-Archiv lädt zu einem Video-Rundgang durchs Archiv und blickt dabei auch einen kleinen Moment auf Scriptdepartment. Für Interessierte ist hier der gesamte Rundgang nochmals verlinkt.

August 2017
Der August war ein Monat ohne große Funde und eher zurückgestellter Arbeit am Scriptdepartment. Schuld dafür war die Nachbearbeitung der Ham-Radio Vorträge und Material von der Ham.

26. September 2017
"Ein Auto hätte ein jeder gern nicht wahr, ich natürlich auch." Gesagt hat das Hilde aus dem Stück Hilde und das Auto. Doch für Frauen in Saudi Arabien war das lange Zeit nicht möglich, doch das Frauen-Fahrverbot in Saudi Arabien soll mit Juni 2018 der Geschichte angehören. Wir sagen gutes Vorankommen!

27. September 2017
In diesem Monat gibt es viel zu feiern! Nicht nur das Radiokulturhaus feiert seinen 20er, sondern auch drei Sender des Äthers feiern frivol. Die Sender Ö1, die Regionalsender ("Ö2") und Ö3 feiern ihre 50er! Und so kann man eben nur Happy Birthday wünschen - und stellen die ersten Hörspiele des Ö1 gleich hier vor und in Papierform am 01. Oktober in der Ausstellung im Funkhaus, welche im Zuge der Feierlichkeiten des ORF zugänglich sein wird. Es sind nicht nur die Blüten nach Schweden gesendet worden, sondern auch Die 40 Tage des Musa Dagh, ein Fortsetzungshörspiel, wohl gleich um die Hörer an Ö1 zu binden.

01. Oktober 2017
Es ist zwar noch nicht ganz so weit, aber besuchen Sie unseren Stand im Foyer des Funkhauses und sprechen Sie mit den Menschen hinter dem Projekt. Wir freuen uns über jede Frage und Ihr Interesse! Also bis bald!

13. Oktober 2017
Nicht jeder Geburtstag einzelner Schauspieler wird in unserer Zeitleiste gewürdigt. Das kann man auch nur schwer, jedoch wenn ein Runder ansteht und es eine Radiolegende wie Rosemarie Isopp betrifft, dann gratulieren ausnahmsweise doch! Alles Gute zum 90. Geburtstag für die Stimme der Sendung "Autofahrer unterwegs".

26. Oktober 2017
Dieses Datum bedeutet in Österreich in erster Linie eines - Nationalfeiertag! Deshalb haben wir ein Werk ausgegraben, welches vom Großvater der Autorin Preradovic die den Text unserer Nationalhymne schrieb, stammt. Viel vergnügen mit: "Verstehen wir uns?"

01. und 02. November 2017
Österreich ist ein laizistischer Staat, hat jedoch eine stark katholisch geprägte Tradition. Dies spiegelt sich auch im Radioprogramm der Vergangenheit wider. Sei es nun Allerheiligen - dem eine Kinder-Sendung oder Allerseelen, dem eine ernstere Sendung unter dem Titel "Hier wo die Schönheit Hüterin der Toten" gewidmet wurden. Spannend ist, dass die Kindersendung vor 69 Jahren genau auf den heurigen Nationalfeiertag gesendet wurde.

Dezember 2017
Der Winter steht vor der Türe, genauso aber auch die Adventzeit sowie das Weihnachtsfest. Und jedes Jahr aufs Neue, folgt dem Ende des Dezembers auch das Ende des Jahres. Zu all diesen Themen lässt sich Vieles in unserem Archiv finden. So sei der heurige Adventkalender vom DokuFunk-Archiv für die Wartezeit bis zum 24. Dezember erwähnt, als Beispiel für den Winterbeginn verweisen wir auf die dreiteilige Serie Winter in Österreich. Und doch noch in Ferne, muss man sich dem Jahreswechsel widmen. Hierzu ein geschichtlicher Rückblick auf Silvesterfeiern vergangener Tage, wenn wir Vorsätze für die Zukunft fassen.

Jänner 2018
Das Jahr beginnt und auch im Archiv geht es mit spannenden Recherchen und Aufträgen weiter! Wir danken unserem ersten Großspender vom Ende 2017 für die Geduld! Danke Frequentis AG!

12. Februar 2018
Mit tiefer Trauer ereilte uns die Nachricht, dass wieder eine Größe der heimischen Kulturlandschaft verstorben ist. In Gedenken an Heinz Rudolf Unger sei auf seine persönliche Seite in Scriptdepartment verwiesen.

März 2018 - 80 Jahre Anschluss Österreich
Auch in Scriptdepartment wird dieses Jahrestages gedacht, der ein sehr einschneidendes Ereignis für Österreich und dessen Bevölkerung war und der erste Schritt zu grauenhaften Verbrechen darstellte. Auch die RAVAG war von diesen Umwälzungen nicht verschont. Es wurden Mitarbeiter Opfer des Terrorregimes der Nazi, so wie der Sprecher Arthur Preiss. Der Sender Radio Wien, kurzzeitig der Deutschösterreichische Rundfunk, wurde durch die Nazi, allem voran durch den Propagandaminister Goebbels, aufgelöst und in den Reichssender Wien umgestaltet, der einige Monate später aus der RAVAG gelöst, im Reichsrundfunk eingegliedert wurde. Hierzu zwei Zeitungsartikel, zum Einen ein Verweis aus dem Salzburger Volksblatt vom 30.03.1938 bezüglich einer Rede von Goebbels, zum Anderen ein Artikel aus dem Neuen Wiener Tagblatt vom 14.07.1939 zur Neueingliederung.

April 2018 - Digitalisierung fand ein Ende!
Eine freudige Nachricht - leider aber auch ein Ende mit Wehmut, denn die Digitaliserungsarbeiten am Projekt Scriptdepartment fanden in diesem Monat ein Ende. Leider sind wir im Archiv mit derart vielen anderen Projekt zeitgleich beschäftigt, dass das Hochladen der kleinen Ansichtsbilder und vor allem das weitere Ausarbeiten der Datenseiten auf unbestimmte Zeit verschoben werden muss. Vielleicht findet sich ja ein fleißige/r Helfer/In für diese Arbeit.

Mai 2018
Der Tag der Arbeit stand am Anfang, der Tag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht 1945 jährt sich auch heuer wieder am 8. Mai und es stehen kirchliche Feiertage und der Muttertag an. Zu allem lässt sich etwas in unserem Bestand finden. Diesmal geben wir Euch aber keine Beispiele, sondern verweisen auf die Suchfunktion.
 
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