Eurydike

Untertitel: Schauspiel von
Sendefolge:

Autor/Autorin: Jean Anouilh
Bearbeitung: Helma Flessa (Übersetzung)
Edwin Zbonek (Bearbeitung)

Regie: Edwin Zbonek
Regieassistenz: Riki Stollberg

Darsteller: Fritz Eckhardt (Dulac)
Karl Fochler (Autobuschauffeur)
Eduard A. Georges (Bahnhofskellner)
Leopold Hainisch (Vater)
Elfriede Irrall (Eurydike)
Kurt Jaggberg (Hein)
Herbert Kersten (Hotelkellner)
Ernst Meister (Orpheus)
Kurt Mejstrik (Mathias)
Karl Mittner (Hilfsregisseur)
Felix Pflichter (Polizeisekretär)
Eva Sandor (Mutter)
Fritz Widhalm-Windegg (Vincent)
Musik: Carl de Groof
Ausführende (Tätigkeit): Trilety (Schnitt)
Tontechnik: Herbert Holl

Erstsendung: 1955-08-23
Sendezeit:
Wiederholung: 1980-05-31
Sendeanstalt: Radio-Wien
Abteilung:
Inhalt:

Eurydike, Schauspielerin in einem Provinzensemble, und der Kaffeehausgeiger Orpheus lernen sich in einem Bahnhofsrestaurant kennen und lieben. Doch bereits in der ersten Nacht erkennt Eurydike, wie sehr sie von Orpheus idealisiert wird, flieht und verunglückt tödlich.
Der Tod in Gestalt eines freundlichen jungen Mannes ermöglicht Eurydikes Rückkehr ins Leben unter der Bedingung, daß Orpheus ihr eine Nacht lang nicht ins Gesicht blickt. Verführt von Zweifeln und eifersüchtig auf ihre Vergangenheit bricht Orpheus sein Versprechen. Eurydike entschwindet im Totenreich, in das ihr Orpheus schließlich folgt.
Anouilh deutet den antiken Orpheus-Mythos dahingehend, daß vollkommene Liebe nur im Tod möglich ist. Die Liebe zweier Menschen scheitert am Gegensatz von Ideal und Leben. (SWF Programmheft)


Weiterführende Angaben:  
interne Quellen:  
externe Quellen:  
Bemerkungen: unbeschriebenes Kartoncover
Archivstatus: Inventarnr.: 001_3231, Umfang (Seiten Scans): 95
Patenschaft:  


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