verwandelte Komödiant, Der

Untertitel: Ein Spiel aus dem deutschen Rokoko
Sendefolge:

Autor/Autorin: Stefan Zweig
Bearbeitung:

Regie: Hans Nüchtern
Regieassistenz:

Darsteller: Dietrich Franck
Peter Gerhard
Egon v. Jordan
Ursula Luiger
Dorothea Neff
Herbert Propst
Elfriede Ramhapp
Stella Veith
Musik:
Ausführende (Tätigkeit):
Tontechnik:

Erstsendung: 1946-03-20
Sendezeit:
Wiederholung:
Sendeanstalt: Radio-Wien
Abteilung:
Inhalt:
Die junge Gräfin, Favoritin des Fürsten, empfängt einen jungen Komödianten, Abgesandter einer deutschen Schauspieltruppe, die sich mit ihrem Spiel das Mißfallen der hohen Herrschaften zugezogen hat. Die Obrigkeit hat nicht gezögert, die ganze Truppe in Schuldhaft zu nehmen. Der junge Mann sucht nun bei der Gräfin Verständnis für die schwierige soziale Lage. Die Gräfin ist im Begriff, ihm persönlich einen Gunstbeweis zukommen zu lassen, da werden die beiden gestört durch den Chevalier und seine Liebesschwärmereien. Aus Angst vor ihrem fürstlichen Liebhaber will die Gräfin den Chevalier loswerden, doch schon naht der Fürst selbst, der Chevalier wird versteckt, und der Komödiant, der den Fürsten ablenken soll, muß sein ganzes künstlerisches Können unter Beweis stellen. Das zeitlos charmante "Spiel aus dem deutschen Rokoko" nimmt seinen Lauf.

Eine deutsche Komödiantentruppe, die vor dem Hofe eines kleinen Fürstentums Shakespears König Lear spielte, hat mißfallen und wurde aufgefordert, das Land zu verlassen. Ein junger Schauspieler wird bei der Gräfin vorstellig, um für seine Truppe Gnade und das Recht zum Weiterspielen zu erbitten. Die Gräfin ist zunächst abweisend. In diese Unterredung kommt ein Chevalier, der die Gunst der Gräfin besitzt. Er höhnt die Schauspieler im allgemeinen und weist dem jungen Fürbitter die Türe. Im selben Moment wird der Landesfürst gemeldet, dessen Favoritin die Gräfin ist. Der Chevalier muß sich verstecken und auf einen günstigen Augenblick zur Flucht warten. Der junge Schauspieler rettet die Situation, indem er vor der Gräfin die Rede Marc Antons rezitiert. Der Fürst wird allmählich durch die Überzeugungskraft des Künstlers gewonnen und die Erlaubnis für die Komödianten zu weiterem Aufenthalt in der Residenz wird erteilt. Allein gelassen mit der Gräfin wächst der Glaube an seine Darstellungskraft. Er bittet die Gräfin, der Abendvorstellung "Romeo und Julia" beizuwohnen und alle Verse der Liebe sollen sie von seiner Liebe zu ihr überzeugen.

Ein Komödiant will die Favoritin eines deutschen Rokoko-Fürsten um ihre Protektion bitten. Dabei wird er Zeuge, wie ein Kavalier sie mit Liebesanträgen verfolgt, und schützt sie schließlich dadurch, daß er hinreißend Shakespeare deklamiert, vor der Eifersucht des unverhofft eintretenden Fürsten. Der Komödiant kommt dadurch zu einer neuen Einstellung zu seinem Beruf und gewinnt das Interesse der Favoritin


Weiterführende Angaben:  
interne Quellen:  
externe Quellen:  
Bemerkungen: unbeschriebenes Kartoncover (über normalem Cover)
Archivstatus: Inventarnr.: 001_0275, Umfang (Seiten Scans): 40
Patenschaft:  


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