Elga

Untertitel:
Sendefolge:

Autor/Autorin: Gerhart Hauptmann
Bearbeitung: Ludwig Unger

Regie: Ludwig Unger
Regieassistenz:

Darsteller:
Musik:
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):
Tontechnik:

Erstsendung: 1955-10-19
Sendezeit:
Wiederholung:
Sendeanstalt: Radio-Wien (RAVAG II, nach 1945)
Abteilung:
Inhalt:

Bei einer ├ťbernachtung in einem Kloster nahe Warschau erf├Ąhrt ein reisender deutscher Ritter - aus dem Munde eines M├Ânches, in einem grauenhaften Traum -, wie der Ehebruch einer jungen Frau und die Eifersucht ihres Mannes das Leben dreier Menschen zerst├Ârt haben. Elga, verm├Ąhlt mit dem eher verschlossenen und gr├╝blerischen Grafen Starschenski - die f├╝r ihn die ganze Welt ist: "Sehend und frei hat sie mich gemacht" -, hintergeht den ├Ąlteren Mann. Starschenski ├╝berf├╝hrt den Liebhaber Elgas, ihren Vetter Oginski, l├Ą├čt ihn von seinem Hausverwalter und Verttrauten t├Âten und konfrontiert seine Frau mit dem Ermordeten. Voll Ha├č und Ekel wendet sich Elga von ihm ab. Was sich wie ein antiquierter Opernstofff ausnimmt, gewinnt in der H├Ârspielinszenierung eine Atmosph├Ąre ├Ąu├čerster Unheimlichkeit und Bedrohlichkeit, wie in einem Psycho-Thriller...
(RIAS-Programmheft)

Gerhart Hauptmann hat f├╝r sein B├╝hnenst├╝ck "Elga" Franz Grillparzers Erz├Ąhlung "Das Kloster bei Sendomir" verwendet. Es ist die Geschichte eines polnischen Edelmannes aus dem 17. Jahrhundert. Er ist verheiratet mit der bedeutend j├╝ngeren und etwas leichtsinnigen Elga, die von ihm abg├Âttisch geliebt wird. In seinem Gl├╝ck will er zun├Ąchst nicht begreifen, da├č sie ihn st├Ąndig betr├╝gt. Mit Hilfe des ihm treu ergebenen Dieners verschafft er sich fast wider Willen Gewi├čheit. Seinem ├╝berschwenglichen Gl├╝ck entspricht die ma├člose Verzweiflung. Nur so ist die grausame Rache zu verstehen, die er an Elga und ihrem Liebhaber nimmt. (SWF-Programmheft)


Weiterf├╝hrende Angaben:  
interne Quellen:  
externe Quellen:  
Bemerkungen: Papiercover
Archivstatus: Inventarnr.: 001_3245, Umfang (Seiten Scans): 59
Patenschaft:  


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