Medea

Untertitel: Drama in einem Aufzug
Sendefolge:

Autor/Autorin: Jean Anouilh
Bearbeitung: Franz Geiger

Regie: Franz Josef Engel
Ernst Hilger
Regieassistenz:

Darsteller: Lieselotte Andergast
Horn
Dora Miklosich
Otto Erich Scholz
Rolf Truxa
Musik:
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):
Tontechnik:

Erstsendung: 1949-04-19
Sendezeit: 20:20-21
Wiederholung: 1955-09-20
Sendeanstalt: Radio-Wien (RAVAG II, nach 1945)
Abteilung:
Inhalt:

"Medea" ist der letzte (selbst├Ąndige) Teil der Trilogie "Das goldene Vlies" (Urauff├╝hrung in Wien am 26./27. M├Ąrz 1821). Es geht darin um den Fluch der b├Âsen Tat und die Verwandtschaft der Rachsucht mit der Gerechtigkeitsliebe.
F├╝r den griechischen K├Ânig Kreon ist Recht nie Unrecht. Doch die kolchische Medea, die ihre Heimat aus Liebe zum Argonautenf├╝hrer Jason verraten und verlassen hat, erlebt, wie verh├Ąngt Recht und Unrecht sind. Ihr Schicksal: das Elend der Fremde.
"Das ganze ist die gro├če Trag├Âdie des Lebens; da├č der Mensch in seiner Jugend sucht, was er im Alter nicht brauchen kann. Jason hat mit seiner Phantasie geworben, jetzt ist er ein Mann, er will Haus, Herd, ein Los". (Franz Grillparzer)
Grillparzer hat ungeheuer viel studiert, bevor er die "Medea" schrieb. Er kannte die meisten Versionen des Medea-Stoffes - von Euripides bis Cherubini. Trotzdem hat er sich, der Sp├Ątgeborene, die Unschuld der Produktion bewahrt. Er erz├Ąhlt uns die Geschichte der Medea wie zum ersten Mal.


Weiterf├╝hrende Angaben:  
interne Quellen:  
externe Quellen:  
Bemerkungen: Kartoncover (├╝ber normalem Cover)
Archivstatus: Inventarnr.: 001_1865, Umfang (Seiten Scans): 51
Patenschaft:  


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