Kaspar

Untertitel:
Sendefolge:

Autor/Autorin: Peter Handke
Bearbeitung: Peter Handke

Regie: Rudolf Kautek
Regieassistenz:

Darsteller: Otto David (Einsager)
Dieter Dorner (Einsager)
Dietlind Haug (Einsager)
Ditha Schradi (Einsager)
Helmut Wlasak (Kaspar)
Musik:
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):
Tontechnik: Franz Neubauer

Erstsendung: 1968-10-11
Sendezeit:
Wiederholung: 1979-06-14
Sendeanstalt: ORF
Abteilung:
Inhalt:
Das 1968 in Frankfurt in der Regie von Claus Peymann uraufgef├╝hrte St├╝ck gilt als Klassiker des neuen, sprachskeptischen Theaters. Handke zeigt am Beispiel der Kunstfigur Kaspar den Mechanismus der Sprache als Methode erzieherischer Dressur. Schrittweise wird Kaspar durch die Behandlung seiner ÔÇ×EinsagerÔÇť zum ÔÇ×NachsagerÔÇť, bis er das Stadium der vollkommenen Anpassung erreicht hat.

F├╝r den ORF hat Peter Handke 1968 eine H├Ârspielfassung seines Theaterst├╝cks geschaffen. Handke: ÔÇ×Das St├╝ck 'Kaspar' zeigt nicht, wie es wirklich ist oder wirklich war mit Kaspar Hauser. Es zeigt, was m├Âglich ist mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann. Das St├╝ck k├Ânnte auch 'Sprechfolterung' hei├čen. Die Stimmen, die auf den Helden einsprechen, sollten, obwohl in ihrem Sinn immer ganz verst├Ąndlich, die Sprechweisen von Stimmen sein, bei denen auch in der Wirklichkeit ein technisches Medium zwischengeschaltet ist: Telefonstimmen, Radio- und Fernsehansagerstimmen, die Stimmen der Zeitansage im Telefon, die automatischen Antworttonb├Ąnder (Zugauskunft, bitte warten), die Sprechweisen von Fu├čballkommentatoren. Alle diese Sprechweisen k├Ânnen auf den Text angewendet werden, freilich nur so, dass durch sie der Sinn oder Unsinn des Eingesagten verdeutlicht wird. Kaspar hat keine ├ähnlichkeit mit einem Spa├čmacher."

Weiterf├╝hrende Angaben:  
interne Quellen:  
externe Quellen:  
Bemerkungen: Verlag Grasl, Baden X
Archivstatus: Inventarnr.: 001_4228, Umfang (Seiten Scans):
Patenschaft:  


Seite zurück