Goldregen

Untertitel: Komödie in drei Akten von
Sendefolge:

Autor/Autorin: John Boynton Priestley
Bearbeitung: Julius Filip

Regie: Julius Filip
Regieassistenz:

Darsteller:
Musik:
Ausführende (Tätigkeit):
Tontechnik:

Erstsendung: 1957-08-30
Sendezeit:
Wiederholung: 1958-07-03
Sendeanstalt: ORF
Abteilung:
Inhalt:

George Radfern, der außerhalb von London mit Frau und Tochter die "Villa Goldregen" bewohnt, gilt als stockbiederer Mann. Der Papiergroßhandel, den er betreibt, scheint einträglich zu sein. Er könnte sich ohne weiteres leisten, den Verwandten seiner Frau das Darlehen zu geben, um das sie ihn bitten. Und er könnte auch dem Freund seiner Tochter, der sich in der Autobranche selbständig machen will, auf die Beine helfen. Aber Radfern ist ein Eulenspiegel. Er verblüfft die Verwandten, die Tochter und den zukünftigen Schwiegersohn mit der Mitteilung, er sei gar kein braver Bürger, sondern gehöre einem Verbrecherring an, der falsche Banknoten herstellt. Seine Firma betreibe er nur zum Schein. Alle sind schockiert, zumal gerade jetzt ein Beamter von Scotland Yard Auskünfte von Radfern einholen will. Die einzige, die von alledem nichts weiß, ist Frau Radfern. George hat ausdrücklich darum gebeten, ihr nichts zu sagen. Als die Verwandten trotzdem plaudern, entkräftet sie amüsiert alle Argumente. Dabei sagt sie ihnen - die schon viel zu lange zu Gast sind - so gründlich die Meinung, daß sie die Koffer packen und abreisen. Auch der zukünftige Schwiegersohn wird bei dieser Gelegenheit 'gewogen und zu leicht befunden'. Aber wenn man denkt, er ist es nicht, dann ist er es gerade. Nach diesem wirksamen Lustspielprinzip hält Priestley für den Schluß eine effektvolle Überraschung bereit.. (RIAS-Programmheft)


Weiterführende Angaben:  
interne Quellen:  
externe Quellen:  
Bemerkungen: unbeschriebenes Kartoncover
Archivstatus: Inventarnr.: 001_3388, Umfang (Seiten Scans): 96
Patenschaft:  


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