junge Gelehrte, Der

Untertitel: Ein Lustspiel in drei Aufz├╝gen von
Sendefolge:

Autor/Autorin: Gotthold Ephraim Lessing
Bearbeitung:

Regie: Otto Ambros
Regieassistenz:

Darsteller:
Musik:
Ausf├╝hrende (T├Ątigkeit):
Tontechnik:

Erstsendung: 1954-06-25
Sendezeit: 20:05-21
Wiederholung: 1954-07-06
Sendeanstalt: Radio-Wien (RAVAG II, nach 1945)
Abteilung:
Inhalt:

Gegen Ende der Schulzeit hat Lessing sein Lustspiel "Der junge Gelehrte" verfa├čt, es ist sein erstes B├╝hnenwerk und es wurde 1748 in Leipzig uraufgef├╝hrt. Es geh├Ârt mit dem "Misogyn", dem "Freigeist" und den "Juden" zum Genre der s├Ąchsischen Typenkom├Âdie und bedient den von Gottsched geforderten aufkl├Ąrerisch-p├Ądagogischen Zweck der Kom├Âdie: sie soll die Zuschauer belustigen, aber auch erbauen. Lessing hat mit diesem Jugendwerk eine Satire auf die eitle Bildungsgesellschaft geschrieben, die die Welt nur in B├╝chern und Abhandlungen erfa├čt; das Leben mu├č bei dieser Art der Wahrnehmung zwangsl├Ąufig au├čen vor bleiben. Damis, der junge Gelehrte, ist gerade mal zwanzig Jahre alt und hat nicht nur in mehreren F├Ąchern promoviert, sondern beherrscht auch sieben Sprachen. Nun hat er eine Untersuchung ├╝ber die Monaden aufs Papier gebracht und wartet ungeduldig auf eine Nachricht von der Berliner Akademie, die ihm, da ist er ganz sicher, einen Preis f├╝r diese hervorragende Arbeit verleihen mu├č. Sein Vater, ein praktisch denkender Kaufmann, will den Sohn mit Juliane verheiraten, doch dazu braucht es mehr, als ein paar lateinische Floskeln. ├ťber gesunden Menschenverstand verf├╝gen zum Gl├╝ck die beiden Bedienten Anton und Lisette: sie bringen das Liebespaar Juliane und Valer schlie├člich auf den rechten Eheweg. Damis dagegen kann in diesem deutschen Land der Dummen, in dem ihm verwehrt wird, klug zu sein, nicht l├Ąnger leben, er geht auf Reisen.

 

Lessing hat mit diesem Jugenderk eine Satire auf die eitle Bildunsgesellschaft geschrieben, die die Welt nur in B├╝cher und Abhandlungen erfa├čt; das Leben mu├č bei dieser Art der Wahrnehmung zwangsl├Ąufig au├čen vor bleiben.
Damis, der junge Gelehrte, ist gerade mal zwanzig Jahre alt und hat nicht nur in mehreren F├Ąchern promoviert, sondern beherrscht auch sieben Sprachen. Nun hat er eine Untersuchung ├╝ber die Monaden aufs Papier gebracht und wartet ungeduldig auf eine Nachricht der Berliner Akademie, die ihm, da ist er ganz sicher, einen Preis f├╝r diese hervorragende Arbeit verleihen mu├č.
Sein Vater, ein praktisch denkender Kaufmann, will den Sohn mit Juliane verheiraten, doch dazu braucht es mehr als lateinische Floskeln. ├ťber gesunden Menschenverstand verf├╝gen zum Gl├╝ck die beiden Bediensteten Anton und Lisette


Weiterf├╝hrende Angaben:  
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externe Quellen:  
Bemerkungen: Papiercover
Archivstatus: Inventarnr.: 001_3120, Umfang (Seiten Scans): 53
Patenschaft:  


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